„Blut ist ein ganz besonderer Saft.“

Goethe in Faust

Eigenblut-Therapie

Die Eigenbluttherapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren. Dabei handelt es sich um eine unspezifische Umstimmungstherapie. Das meist intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem "unerwarteten" Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen. Um das Immunsystem weiter anzuregen und zu modulieren, können dem Eigenblut auch beispielsweise homöopathische Zusätze beigefügt werden. Eigenblut kann auch, nach besonderer Bearbeitung, oral eingenommen werden, dieses Verfahren eignet sich besonders für Kinder.

Anwendungen der Eigenblutbehandlung:
  • zur Stimulation des Immunsystems z.B. bei Abwehrschwäche
  • akute und rezidivierende Entzündungen z.B. Mandelentzündungen
  • allergische Erkrankungen z. B. Heuschnupfen
  • Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, z.B. Polyarthritis